Warum ist die Saughöhe von Pumpen begrenzt?

Die Höhendifferenz zwischen der Oberfläche des anzusaugenden Mediums und der Mitte des Laufrades nennt man geodätische Saughöhe. Diese ist im wesentlichen abhängig vom Luftdruck (Normaldruck 1.013 mbar). Bei optimalen Bedingungen wäre also eine theoretische Saughöhe von knapp über 10m möglich. Da jedoch durch Rohrreibung und andere Faktoren Verluste auftreten ist eine Saughöhe über 8m praktisch nicht möglich. Und wenn der Luftdruck geringer ist dann sinkt damit die Saughöhe um ein weiteres.
Fazit: Werbung die über 8m Saughöhe verspricht ist einfach unwahr.
Die Alternative hierzu ist die sogenannte Unterwasserpumpe, z. B. die Baureihe SQ der Firma Grundfos GmbH.

Selbstansaugende Kreiselpumpen

Wasserversorgungspumpen für den Einsatz in Ein- oder Zweifamilienhäusern, landwirtschaftlichen Betrieben, Beregnungs-, Bewässerungs- und Waschanlagen.

Unterwassermotorpumpen

3" SQ-Pumpen für den Einsatz in Ein- oder Zweifamilienhäusern, landwirtschaftlichen Betrieben, Beregnungs-, Bewässerungs- und Waschanlagen sowie in der Wasserversorgung und Regenwassernutzung.

Druckerhöhungsanlagen

DEA

Druckerhöhungsanlagen (DEA) werden benötigt um in allen Etagen von Hochhäusern den notwendigen Wasserdruck am Verbraucher zur Verfügung zu stellen.
Hier wird der durch den geodätischen Höhenunterschied entstehende Druckverlust durch die Erhöhung des Wasserdrucks mit dafür geeigneten Pumpen ausgeglichen.
In modernen Druckerhöhungsanlagen für den Wohnungsbau werden die Pumpen mittels Drucksensoren und Frequenzumrichter geregelt um Druckschwankungen zu vermeiden.