Die Pumpe fördert das Wasser. Die Steuerung entscheidet, wann sie läuft, wann eine zweite Pumpe unterstützt und wann eine Störung gemeldet wird.
Bei AVA Berlin finden Sie Pumpensteuerungen für Hebeanlagen und Pumpstationen: vom kompakten Gerät für eine Pumpe bis zur abgestimmten Schaltanlage. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl für Neubau und Austausch.
NiveauControl-Steuerungen und Schaltanlage aus dem AVA-Programm
01 · Der schnelle Einstieg
Welche Aufgabe soll Ihre Steuerung übernehmen?
Beginnen Sie mit dem Aufbau Ihrer Anlage. Auf den Produktseiten finden Sie anschließend die Ausführungen, Funktionen und direkten Shoplinks.
PS1-LCD N in verschiedenen AusstattungenEinzelpumpensteuerung
Eine Pumpe betreiben
Für eine Hebeanlage oder Pumpstation mit einer Pumpe steht die PS1-LCD N zur Verfügung. Sie verbindet die Niveausteuerung mit Anzeige- und Überwachungsfunktionen. Für einfachere Anwendungen kommt auch die PSMEGA 1-Light infrage.
Die PS2-LCD steuert zwei Pumpen. Pumpenwechsel, Spitzenlastbetrieb und Umschaltung bei einer Pumpenstörung lassen sich auf den Betrieb Ihrer Doppelanlage abstimmen.
Das NiveauControl PS2-System wird als Modul in eine Schaltanlage eingebaut. Für höhere Leistungsanforderungen sind PS2-System-Steuerungen im Stahlblechschrank mit passendem Leistungsteil und Stern-Dreieck-Anlauf erhältlich.
Steht die elektrische Steuerung im Freien, gehört die geeignete Einhausung zur Auswahl dazu. Die Freiluftsäulen AS-PS1 und AS-PS2 verbinden die Steuerung für eine beziehungsweise zwei Pumpen mit einer Außensäule.
Sie möchten eine vorhandene Steuerung ersetzen? Ein Foto der alten Steuerung und der Pumpentypenschilder ist ein guter Anfang. Damit können wir die passende Ausführung gezielter zuordnen. Austausch bei AVA anfragen
02 · Das Programm im Überblick
Welche Pumpensteuerung passt zu Ihrer Anlage?
Diese Übersicht zeigt den grundsätzlichen Einsatzzweck. Für die konkrete Auswahl werden die Pumpendaten, Sensorik und benötigten Funktionen abgeglichen.
Niveausteuerung als Baustein für eine entsprechend ausgelegte Schaltanlage.
Bei Modulsteuerungen bestimmen die ausgewählten Leistungskomponenten, welche Pumpen angeschlossen werden können. Die Steuerspannung des Moduls allein beschreibt nicht die Motorversorgung.
03 · Das Prinzip verstehen
So arbeitet eine Pumpensteuerung
Im normalen Betrieb soll Wasser abgeführt werden, bevor ein kritischer Füllstand entsteht. Dafür arbeiten Messung, Steuerung und Überwachung zusammen.
Der Füllstand liefert das Signal
Schwimmerschalter oder eine Druckmessung erfassen den Wasserstand. Die Sensorik muss zum Behälter beziehungsweise Pumpenschacht und zur gewählten Steuerung passen.
Die Steuerung schaltet die Pumpe
Beim Erreichen des Einschaltpunkts wird die Pumpe angefordert. Ausschaltpunkt und gegebenenfalls Nachlaufzeit legen fest, wann sie wieder stoppt.
Meldungen machen Abweichungen sichtbar
Je nach Ausstattung werden beispielsweise Hochwasser, Motorüberlastung oder eine Pumpenstörung erkannt und gemeldet. Zusätzliche Alarmwege müssen passend vorgesehen werden.
04 · Die richtige Messung
Schwimmerschalter, Staudruck oder Niveausonde?
Die Niveauerfassung ist die Verbindung zwischen Wasserstand und Steuerung. Drei Lösungen kommen häufig zum Einsatz. Welche davon ein Gerät unterstützt, steht in den jeweiligen Produktunterlagen.
Schaltendes Signal
Schwimmerschalter
Der Schwimmer verändert seine Lage mit dem Wasserstand und schaltet einen Kontakt. Er benötigt ausreichend Bewegungsfreiheit und muss für Medium und Einbauort geeignet sein.
Beim Austausch prüfen: Kontaktfunktion, Anzahl der Schwimmer und gewünschte Schaltaufgaben.
Pneumatische Messung
Staudruck und Lufteinperlung
Ein Drucksignal wird über eine Luftleitung zur Steuerung geführt. Je nach Messanordnung kommen beispielsweise eine Luftglocke oder ein Kompressor für die Lufteinperlung zum Einsatz.
Beim Austausch prüfen: Messprinzip, Druckbereich, Luftleitung und benötigtes Zubehör.
Analoges Messsignal
4–20-mA-Niveausonde
Ein externer Sensor liefert ein zum Füllstand gehörendes Stromsignal. Messbereich, Versorgung und Eingang der Steuerung müssen aufeinander abgestimmt sein.
Beim Austausch prüfen: Sensordaten, Messbereich und die passende Parametrierung.
Eine Doppelpumpenanlage kann mehrere Aufgaben erfüllen. Entscheidend ist, welche Betriebsweise vorgesehen und wie die Anlage ausgelegt ist.
Abwechselnd arbeiten
Beim automatischen Pumpenwechsel wechseln sich die Pumpen im Grundlastbetrieb ab. So werden die Betriebsanforderungen auf beide Pumpen verteilt.
Bei Bedarf unterstützen
Steigt der Füllstand weiter, kann die zweite Pumpe als Spitzenlastpumpe hinzukommen. Die Freigabe und Schaltpunkte werden an die Anlage angepasst.
Bei einer Störung übernehmen
Eine betriebsbereite zweite Pumpe kann die gestörte Pumpe ersetzen. Ob sie die gesamte Förderaufgabe allein bewältigt, hängt von der Pumpenauslegung ab.
Nicht jede Funktion ist bei jeder Steuerung serienmäßig enthalten. Entscheidend ist, welche Zustände erfasst werden sollen und wer die Meldung erhalten muss.
Pumpe und Füllstand überwachen
Motorstrom und Temperatur: elektrische oder thermische Überlastung erkennen, sofern passende Überwachungsfunktionen und Kontakte vorhanden sind.
Laufzeit: ungewöhnlich langen Dauerbetrieb über eine entsprechende Überwachung erfassen.
Hochwasser: einen erhöhten Füllstand melden, bei Bedarf mit zusätzlichem Sensor.
Trockenlauf: die dafür erforderliche Sensorik und Abschaltfunktion gezielt vorsehen.
Auch außerhalb des Technikraums informiert sein
Ein Summer an der Steuerung hilft nur, wenn ihn jemand wahrnimmt. Für abgelegene Pumpstationen oder selten kontrollierte Räume können zusätzliche Signalgeber, Meldekontakte oder ein Mobilfunkalarm sinnvoll sein.
Ein netzunabhängiger Alarm kann auch bei einem Stromausfall melden. Er versorgt die Alarmierung, nicht den Pumpenbetrieb.
Zur Auswahl gehört auch der Montageort. Feuchtigkeit, mögliche Überflutung, Temperatur und Zugänglichkeit beeinflussen die geeignete Ausführung.
Innenaufstellung und Technikraum
Kompakte Steuerungen oder Schaltanlagen im Stahlblechschrank werden passend zu den Umgebungsbedingungen ausgewählt. Einbauort, Schutzart und zulässige Temperaturen richten sich nach der konkreten Ausführung.
Die Eigenschaften einer Tauchmotorpumpe dürfen dabei nicht auf ihre elektrische Steuerung übertragen werden. Montagevorgaben und möglicher Hochwasserstand müssen berücksichtigt werden.
Außenaufstellung an der Pumpstation
Für die Außenaufstellung stehen die Freiluftsäulen AS-PS1 und AS-PS2 zur Verfügung. Neben der Pumpenanzahl werden Aufstellbedingungen, Sensorik und Alarmierung abgestimmt.
Beim Austausch geht es um mehr als eine ähnliche Gehäuseform oder die gleiche Spannung. Pumpen, Sensorik und Überwachung müssen mit der neuen Steuerung zusammenarbeiten.
Eine vorhandene Pumpe kann je nach Zustand und Eignung weiterverwendet werden. Ob das möglich ist, klären wir anhand der Geräte- und Anlagendaten.
Die alte Bezeichnung ist unleserlich? Senden Sie uns zunächst aussagekräftige Fotos der Steuerung, der Pumpentypenschilder und der vorhandenen Unterlagen. Damit lässt sich der nächste Prüfschritt oft eingrenzen.
Die Eignung muss für die konkrete Anlage geprüft werden. Neben Pumpenanzahl und Spannung zählen Motorstrom, thermische Überwachung, Niveauerfassung und benötigte Meldungen. Eine ähnliche Typenbezeichnung allein reicht nicht aus.
Was unterscheidet eine Steuerung für 230 V von einer für 400 V?
Die elektrische Ausführung muss zu den angeschlossenen Pumpen passen. Entscheidend sind die Angaben auf dem Motortypenschild. Bei einer individuell aufgebauten Schaltanlage werden außerdem Leistungsteil und Anlaufverfahren auf die Motoren abgestimmt.
Können die vorhandenen Schwimmerschalter oder Sensoren bleiben?
Das ist möglich, wenn Sensorik, Anschluss und Schaltfunktionen zur gewählten Steuerung passen. Bei einer Niveausonde werden zusätzlich Messbereich und Versorgung geprüft. Einige Module benötigen für Schwimmerschalter eine entsprechend bestellte Konfiguration.
Erhöht eine neue Steuerung die Förderleistung meiner Pumpe?
Eine passende Steuerung sorgt für die vorgesehenen Schalt- und Betriebsabläufe. Die hydraulische Förderleistung ergibt sich weiterhin aus Pumpe, Betriebspunkt und Rohrleitung. Eine ungeeignete Pumpe wird durch den Steuerungstausch allein nicht passend.
Was ist der Unterschied zwischen Hochwasseralarm und Trockenlaufschutz?
Der Hochwasseralarm meldet einen zu hohen Flüssigkeitsstand. Ein Trockenlaufschutz soll den Betrieb bei zu geringem Flüssigkeitsstand verhindern beziehungsweise unterbrechen. Beide Aufgaben benötigen eine dafür geeignete Erfassung und Steuerungsfunktion.
Laufen die Pumpen bei einem netzunabhängigen Alarm weiter?
Ein netzunabhängiges Alarmmodul versorgt die Alarmierung bei Stromausfall. Es stellt keine Ersatzstromversorgung für die Pumpen bereit. Wenn auch der Pumpenbetrieb bei Netzausfall erforderlich ist, muss dafür eine separate Lösung geplant werden.
Wo finde ich Preise und technische Unterlagen?
Die jeweiligen Produktseiten führen zu den passenden Ausführungen und Shopangeboten. Installateure und Händler finden Preise und Verfügbarkeit im B2B-Shop. Für die Auswahl und Einstellung sind die Unterlagen der konkreten Geräteversion maßgeblich.
AVA Berlin · Auswahl, Lieferung und Service
Welche Steuerung braucht Ihre Anlage?
Ob neue Pumpstation, Austausch einer bestehenden Steuerung oder individuelle Schaltanlage: Teilen Sie uns die Pumpendaten, die vorhandene Sensorik und Ihre Anforderungen mit. Wir unterstützen Installateure, Planer und Betreiber bei der passenden Auswahl.
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